Arabisch ist Amtssprache, Englisch verbreitet. Etwa 80% des Landes sind Wüstenplateau; das Klima reicht von mediterran im Nordwesten bis subtropisch-wüstenhaft.
Die reiche Geschichte reicht bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück, mit biblischen Bezügen. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind Petra, das Tote Meer und Wadi Rum; Tourismus fokussiert auf Wellnessreisen.
Geographisch gliedert es sich in die weite Wüste, ein westliches Berggebiet mit dem Ramm-Berg (1754 m) als höchstem Punkt und das Grabenbruch-Tal mit dem Toten Meer.
Der Name leitet sich vom Fluss Jordan ab. Nach osmanischer Herrschaft erlangte Jordanien 1946 die Unabhängigkeit. Größte Städte sind Amman (Zentrum), Zarqa (Industrie), Irbid (Landwirtschaft) und Russeifa (Phosphatabbau).
Religiös dominieren Muslime (ca. 97,2%), mit einer christlichen Minderheit von 2,2%. Ethnisch sind Palästinenser (2,1 Mio.) eine bedeutende Gruppe; weitere Minderheiten sind Buden, Tscherkessen, Armenier, Assyrer, Iraker und Kurden.
Der Jordan ist ein für die Region wasserreicher, historisch und religiös bedeutender Fluss, dessen Wasserressourcen Gegenstand internationaler Spannungen sind.
Natürliche Ressourcen umfassen Ackerland, bedeutende Vorkommen an Ölschiefer (über 30 Mrd. Tonnen), Kalium und Phosphate, wobei Jordanien weltweit bedeutend in der Phosphatproduktion war.
Die Wirtschaft basiert zu etwa 70% auf dem Dienstleistungssektor, mit wichtigen Beiträgen aus Industrie (Dünger, Pharmazeutika) und IT. Die jordanische Küche zeichnet sich durch das Nationalgericht Mansaf (Lamm in fermentiertem Joghurt) aus.
Bemerkenswert sind die geraden, nach dem Ersten Weltkrieg festgelegten Grenzen Jordaniens. Das Land beherbergt vier UNESCO-Weltkulturerbestätten, darunter die Felsenstadt Petra, ein neues Weltwunder.
Mindestlohn in Jordanien nach Jahr
Was es sonst noch zu sehen gibt:
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Lebenshaltungskosten und Preise in verschiedenen Landern der Welt
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