Ruanda, ein Binnenstaat in Zentralafrika, liegt westlich des ostafrikanischen Hochlandes und teilt Grenzen zu Burundi, Tansania, Uganda sowie der DR Kongo.
Als Hauptstadt fungiert Kigali, wobei Gisenyi und Ruhengeri zu weiteren bedeutenden Städten zählen. Im Jahr 2015 wies das 26.338 km² umfassende Territorium 11.262.564 Einwohner auf. Charakteristisch ist die hügelige bis gebirgige Topografie (höchste Erhebung: Carisimbi), durchzogen von Wasserläufen, die dem Einzugsgebiet des Nils und des Kongo zugeordnet sind; der Kivu-See bildet eine natürliche Abgrenzung zur Kongo.
Die offiziellen Sprachen umfassen Kinyarwanda (als Nationalsprache), Englisch, Französisch sowie seit 2017 Swahili. Die historische Entwicklung ist maßgeblich durch die Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi gezeichnet, welche nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1962 unter Hutu-Dominanz erneut zu internen Konflikten führten.
Nach Perioden deutscher (ab den 1890ern) und belgischer (ab 1916) Kolonialherrschaft existiert seit 2003 eine Verfassung, die auf die Schaffung einer Machtbalance abzielt.
Ökologisch präsentiert sich Ruanda äußerst facettenreich mit alpinen Regenwäldern, Vulkanen und Gebirgsketten, die Teil des Albertinischen Grabens sind. Schutzgebiete wie der Nyungwe-Nationalpark und der Akagera-Nationalpark dienen als Lebensraum für Primaten beziehungsweise Großwild.
Die Bevölkerung setzt sich überwiegend aus Hutu (circa 84%) und Tutsi (etwa 15%) zusammen; bemerkenswert ist, dass drei Viertel der Einwohner jünger als 15 Jahre alt sind. Hinsichtlich der Religionszugehörigkeit dominieren Christen mit einem Anteil von über 90%.
Was es sonst noch zu sehen gibt:
Durchschnittliches Jahresgehalt in verschiedenen Landern der Welt
Mindestlohn pro Jahr in verschiedenen Landern der Welt
Lebenshaltungskosten und Preise in verschiedenen Landern der Welt
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